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Lektion 23. Umweltkrise: Herausforderung
für
die Hochschule


Das 21. ist das Jahrhundert der Umwelt. Das ist mit der viel größeren Krise, unter der unsere Welt leidet, der globalen Umweltkrise verbunden. Ende des 20. Jahrhunderts verloren wir auf der Erde pro Sekunde rund 3 000 Quadratmeter Wald und vielleicht 1 000 Tonnen Mutterboden. Man erzeugte pro Sekunde nahezu 1 000 Tonnen Treibhausgase, die das Klima zu einem verhängnisvollen Abrutschen bringen könnten. Eine weltweite Verminderung der Treibhausgasemissionen um sechzig Prozent in den nächsten vier bis fünf Jahrzehnten wird von den Klimaforschern für erforderlich gehalten, wenn wenigstens die Geschwindigkeit der globalen Erwärmung auf ein erträgliches Maß zurückgeholt werden soll.

Der wichtigste Lösungsansatz scheint dann zu liegen, dass wir die Richtung des technischen Fortschritts systematisch verändern. In 150 Jahren Industrialisierung und Technikentwicklung haben wir es geschafft, die Produktivität einer menschlichen Arbeitsstunde um einen Faktor von vielleicht 20 zu steigern. Gleichzeitig haben wir es nicht geschafft, auch die Produktivität der Energie Oder allgemeiner der Natur zu erhöhen.

Es gibt aber keinen naturwissenschaftlichen oder technischen Grund, warum nicht auch die Energieproduktivität unreinen Faktor 5, 10 oder sogar ebenfalls 20 gesteigert werden konnte. Nehmen wir als überschaubares und technisch ganz sicher erreichbares Ziel eine Vervierfachung an. Darm hieße das, dass wir fünf folgende Herausforderungen für die Hochschulen stellen konnten.


Fünf Herausforderungen für die Hochschulen


Eine Vervierfachung der Energieproduktivität — dies als erstes Beispiel für die Herausforderung — hie eine völlige Neuorganisation der Industrie und der menschlichen Arbeit. Ingenieursfähigkeiten werden nicht weniger, aber völlig anders benötigt als heute. Tatsachlich mussten wir uns mit einer fundamentalen Neuausrichtung der Technologie anfreunden, die nicht nur die Energietechnik erfasst, sondern auch die Verfahrenstechnik, die Architektur, die Verkehrstechnik. die Raumplanung, das Verwaltungsrecht. das Berufsschulwesen. das Gesundheitswesen, unsere au Beziehungen, ja letztlich unsere ganze Kultur.

Die zweite Bemerkung schließt sich daran an. Auch sie betrifft zunächst die Technologie. Im Kommen sind die Kombinationstechnologien, etwa zwischen Mikromechanik und Oberflachenchemie, zwischen Informationstechnik und Semantik, zwischen Mikrobiologie und Agrartechnik, um nur ein paar Beispiele zu nennen.

Um ein drittes Thema anzusprechen, welches für die Qualifikationsanforderungen im 2.1. Jahrhundert von großer Bedeutung sein wird: die chronische Finanzkrise wird sich nicht losen lassen, wenn dafür nur der Staat verantwortlich sein wird. Das betrifft sowohl Sozialleistungen und Gesundheitswesen, als auch Bildungswesen und Umweltschutz.

Eine vierte Aussage über die sich ändernde Landschaft betrifft die Internationalität unseres Lebens. Mehr und mehr wird Europa (oder die ganze Erde) zu unserem selbstverständlichen Lebensraum. Ohne gute Fremdsprachenkenntnisse und ohne ein vertieftes Verständnis für Menschen anderer Kulturen sind heute akademische Berufe schlechterdings nicht mehr vernünftig auszuüben.

Eine fünfte Bemerkung bezieht sich auf das lebenslange Lernen. Die Vorstellung, dass jemand im. zarten Alter von 19 bis 25 alle Qualifikationen. für einen akademischen Beruf erwerben könnte, ist selbstverständlich völlig. verfehlt. Wenn man weiß dass die anfängliche Hochschulausbildung nur ein Einstieg in das lebenslange akademische Lernen ist, dann muss diese doch ganz anders aussehen als die heutigen Studiengänge. Man muss die Zukunft voraussehen.

Die unvermeidlichen großen Themen des 21. Jahrhunderts mussten an einer guten Hochschule ihre Heimat haben. Der ökologische Strukturwandel, die Neuorientierung der Technik sollten genauso selbstverständlich präsent sein wie die Mathematik, das Recht oder auch der Hochschulsport. Interdisziplinäre Forschungsobjekte und Gesprächskreise können einen guten Anfang machen.





1) die Welt — мир, свет, земной шар.

2) die Verminderung, -en = die Senkung — уменьшение.

3) leiden (litt, gelitten) — страдать.

4) schreiten (schritt, geschritten) — шагать, ступать.

5) der Ansatz, — начинание, подход.

6) schaffen (schaffte, geschafft) = arbeiten — работать, справляться.

7) das Weibhaus, — теплица, оранжерея.

8) die Emission, -en изучение, выброс.

9) die Herausforderung, -en — вызов.

10) ausrichten (auf Akt, nach Dat.) — направлять, ориентировать.

11) teilnehmen (nahm teil, teilgenommen) = sieh beteiligen (an Dat.) — участвовать.

12) vermeiden (vermied, vermieden) — избегать, уклоняться.

13) erfassen = einschließen (schloss ein, eingeschlossen) — хватать, схватить.

14) hinweisen (wies hin, hingewiesen) — указывать, ссылаться.

15) das Gebiet, -e — область, зона, территория, район.

16) schonen — беречь, щадить, обходиться бережно.

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