Версия для печати: : Молоткова лекция 40 : :


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DER UNERWARTETE BESUCH

Es dämmerte, als Käthe Steinweg das Haus erreichte, in dem sich ihr Zimmer befand. Vor dem Haus sah sie einen Mann stehen. Er wartete auf sie.
    Frau Steinweg, ja? Sagte er und nickte mit Kopf wie zur Begrüßung. Ich möchte gern mit Ihnen sprechen.
    Ohne sich zu rühren, sah sie fragend zu ihm auf, aber er wies mit dem Hut in der Hand nach der Treppe, die zu ihrem Zimmer führte. Nicht hier, sagte er dabei, wenn wir in Ihr Zimmer gehen könnten...
    Reese, mein Name ist Reese, stellte sich der Fremde im Zimmer vor. Ich würde Sie bitten, auf einige Fregen über Ihren Mann zu antworten.
    Mein  Mann ist gefallen. Was wollen Sie? Wozu quält  er mich? Dahte sie. Was soll das alles bedeuten? Es wäre gut, wenn er schon wieder fort wärte.
    Ich hatte es gar nicht leicht, Sie zu finden, sagte Reese. Erst war ich Ihrer alten Wohnung in Zehlendorf. Von dort verwies man mich an Ihre Eltern, und die gaben mir Ihre Adresse  hier. Wenn ich nicht sowieso hier in der Nähe einen Besuch zu machen hätte, hätte ich es wohl gar nicht geschafft: man hat so wenig Zeit.
    Es tut mir leid, aber ich verstehe nicht, warum Sie sich diese Umstände gemacht haben.
    Wann ist Ihr Mann gefallen? Fragte er noch einmal.
    Am 28. Dezember, antwortete sie, und die Worte kamen fast tonlos von ihren Lippen.
    Vor ein paar Wochen wurden Flugblätter bei uns der Front abreworfen, sagte Reese. Und später habe ich ihn gehört. Er sprach von drüben, von  den Russen her. Haben Sie einen Empfänger? Vielleicht versuchen Sie’s mal. Ich habe die Wellenlänge  unten auf den Zettel geschrieben. Aber lassen  Sie sich nicht erwischen. Er legte einen kleinen Zettel auf den Tisch. Den Zettel sollen Sie verbrennen. Die Tür fiel ins Schloß. Käthe nahm den Zettel. Sie verstand nicht viel von dem, was sie las.
    Offiziere und Soldaten des Sturmdivisions!
    ...Genral Traut hat befohlen, alle deutschen Offiziere und Soldaten, die in rusischer Gefangenschaft sind, als tot zu erklären.
    Aber wir sind nicht tot, wir leben. Wir leben und kämpfen. Auch ich lebe... bereit  zu helfen... hört auf unsere Stimme trennt euch von Hitler, er ist der Tod... rettet Deutschland... kämpft für den Frieden... Es lebe unsere Heimat!
Käthe Steinweg hatte diesen Zettel nicht vernichtet. Es wäre ihr unmöglich gewesen, sich von dem kleinen Stück Papier zu trennen. Sie las ihr wieder und wieder.

Wortschatz zum Text

nicken (-te, -t) vi кивать
sich rühren (rührte sich, sich gerührt) двигаться, трогаться
falen (fiel, gefallen) vi (s) пасть, погибнуть
quällen (-te, -t) vt мучить, терзать
bedeuten (-te, -t) vt значить, означать
das Flugblatt –(e)s, -blätter листовка
der Zettel –s, - записка
befehlen (a, o) vt, vi приказывать
die Gefangenschaft – плен
tot мертвый, умерший
erklären vt объяснить объявлять
retten (-te, -t) vt спасать
vernichten (-te, -t) vt уничтожать

© RECARO, zloybanan 2007
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